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March 25, 2018 | Author: Anonymous | Category: N/A
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MITEINANDER SCHULBRIEF

FREIE

NR. 7 · FEBRUAR 2003

WERKSCHULE

MEISSEN

-2-

Editorial Jetzt ist es „amtlich“ – die Werkschule zieht auf den Crassoberg. Für viele, die sich in der Gründungsphase der Werkschule engagiert haben, war die Entscheidung des Kreistages ein „Meilenstein“. Vielleicht nach der langen Vorbereitungs- und Verhandlungszeit auch ein „kleines Wunder“. Die Entscheidung ist ein Meilenstein, weil der Beschluss eine für unsere Zukunft elementare Weichenstellung bedeutet. Sie ist nur ein Meilenstein auf einem noch langen Weg. Die Standortentscheidung war ein Zwischenziel in dem langen Prozess, den wir mit der Gründung der Schule angeschoben haben: Erkämpfen der Schulgenehmigung – erste Schritte als Schule – Arbeit am pädagogischen Konzept – Entwicklung einer gymnasialen Oberstufe – Standortwahl, all das sind Aufgabenbereiche, die immer unser ganzes Engagement erfordert haben und erfordern werden. Mit dem Crassoberg wird es nicht anders sein. Die Gebäude müssen saniert werden, die Finanzierung muss zum

jeweils notwendigen Zeitpunkt stehen und der Wechsel vom Neumarkt auf den Crassoberg wird mit Einschränkungen und Zwischenlösungen verbunden sein. Bisher haben wir alle Aufbauarbeiten mit Ausdauer, Zähigkeit und einer enormen Kraftanstrengung geschafft. Die Herausforderungen, die diese Schule an uns stellt sind auch weiterhin gewaltig. Es ist eine Herausforderung an all diejenigen, die diese Schule erkämpft haben, die diese Schule als pädagogische Alternative für ihre Kinder gewählt haben und die an dieser Schule aufgrund des Werkschulkonzeptes wirken wollen. Wir dürfen also nicht verkennen, dass sich der Aufbau der Schule noch über Jahre hinziehen wird. Jahre, in denen wir in den verschiedensten Bereichen Mitstreiter brauchen, damit die Arbeit und die Verantwortung nicht nur auf wenigen Schultern ruht. Aufgaben gibt es für jeden, der mittun möchte – auch unter Berücksichtigung der persönlich verfügbaren Zeit und des jeweiligen Könnens.

Der Vorstand hat vor Weihnachten verschiedene Aufgabenbereiche vorgestellt, die Resonanz zur Mitarbeit war bisher spärlich. Muss man sich damit abfinden? Ist die Hemmschwelle, auf einen solchen Aufruf zu reagieren zu hoch? Oder sind wir schon ein „Dienstleistungsangebot“, bei dem mit Schulgeld und Patenschaft die Verpflichtung zur Mitwirkung abgegolten ist? Hoffentlich nicht. Die Verantwortung und die Kraftanstrengung, die wir mit der Werkschule auf uns genommen haben, muss uns allen bewusst sein. Dies alles soll uns aber nicht davon abhalten, unser Ziel stetig weiterzuverfolgen. Folgendes Zitat von Oscar Wilde, mit dem wir vor eineinhalb Jahren den Start unserer Schule bekannt gegeben haben, soll uns auch in den nächsten Jahren begleiten „Keine Weltkarte ist eines Blickes wert, die das Land Utopia nicht enthält.“

Dorothee Neidhardt

aus dem Schulleben Begegnung mit der Freiarbeit: Am 25 11. 02 erhielten wir als Eltern die Möglichkeit, den Mathematik-Freiarbeitsunterricht unserer Kinder nachzuvollziehen. Wir waren nun selbst Schüler und sollten uns mit einem Anleitungsblatt mit einem entsprechenden Unterrichtsthema auseinandersetzen. Mütter und Väter stöberten in den vielen Unterlagen, die für die Erarbeitung (z.B. Dezimalzahlen, Spiegelung, Teilbarkeit) zur Verfügung standen. Die Anleitungen zur Selbsterarbeitung erschienen uns schlüssig und verständlich und die verschiedenen Varianten, den Stoff zu üben und zu festigen, beindruckend. Wir überzeugten uns davon, dass die Schüler es lernen, selbständig zu

Freiarbeit in Klasse 2 Vor zirka 1 1⁄2 Jahren wurde ich vor die Aufgabe gestellt, die erste 1. Klasse an der Freien Werkschule zu unterrichten. Eigentlich dachte ich, ich könnte mir das Ganze erst mal ein Jahr lang anschauen. Aber wie die meisten wissen, kam es erstens anders und zweitens als man denkt. Also Marchtaler Plan besorgen und

arbeiten und dabei auch kreativ sein dürfen. Die manchmal noch „spielerische Art“, Wissen vermittelt zu bekommen, begeistert unsere Kinder, motiviert sie und führt dazu, dass sie mit Lust in die Schule gehen. Wann ein Test geschrieben wird, so erfuhren wir, bestimmt weitestgehend jedes Kind für sich. Fällt er sehr schlecht aus, darf wiederholt werden, natürlich nur einmal. Aber somit wird dem Kind doch etwas die Angst genommen, als Versager dazustehen. Haben wir nicht auch gute und schlechte Tage im Leben? Frau Kropf hat mit sehr viel Mühe und enorm viel Zeit die verschiedensten Materialien für „ihre Schüler“ erarbeitet. Klappt es einmal nicht so mit dem Lernen, gibt sie spezielle Hilfestellungen. So kann jedes Kind sein Ziel erreichen.

Trotzdem stellten wir Eltern uns einige Fragen. z.B.: Was passiert mit sehr leistungsschwachen Schülern? Können sie im vorgegebenen Zeitraum den Stoff bewältigen oder werden sie 1 Jahr mehr zum Schulabschluss benötigen? Wird die Begeisterung für die Schule auch bis zum Ende Bestand haben? Noch sind es überwiegend brave Schüler, aber wie werden sie sich entwickeln mit 14/ 15 Jahren? Doch am Ende hat uns der Abend gezeigt, dass die Kinder sehr selbständig arbeiten und wohl doch Wissen vermittelt bekommen, was auf Grund der Unterrichtsgestaltung auch in späteren Jahren noch vorhanden sein wird. Frau Schaltke (Schülermutter 6. Kl.)

mit den Vorbereitungen beginnen. Dort kann man zur Freien Stillarbeit folgendes nachlesen: „Freie Stillarbeit – sie ist eine Form schulischen Arbeitens, die die Individualität des Kindes in die Mitte des pädagogischen Bemühens stellt und seinen „sensitiven Phasen“ (Maria Montessori) Rechnung trägt. Der Lehrer führt das Kind mittels der vorbereiteten Umgebung an das

Bildungsgut heran. Dabei wird dem Heranwachsenden die Wahl des Arbeitsthemas, die Arbeits- und Zeiteinteilung in relativer Freiheit zugetraut. Die freie Wahl der Arbeit fördert den Drang nach Erkenntnis. Das Miteinander in der Arbeitsform übt soziales Verhalten ein. Eigenes Tun dient der Aktivierung des Geistes und der Persönlichkeitsbildung.“

-3Dies sollte nun meine Aufgabe sein. Da hatte ich mir ja was vorgenommen. Ich hatte bisher nur an staatlichen Schulen gearbeitet. Dort verstand man unter Stillarbeit: Auf Geheiß des Lehrers tun alle zum gleichen Zeitpunkt das Gleiche. Hier war aber offensichtliche etwas anderes gemeint. Das hieß für mich, meine Aufgabe als Lehrer ganz neu zu überdenken. Es bedeutete: ich musste lernen, mich als Lehrer zurückzunehmen. Ich lernte nach und nach den Kinder zuzutrauen, dass sie in der Lage sind sich selbst ihre Aufgaben und ihre Lernpartner zu wählen. Aber wie, werden Sie vielleicht fragen, führt man Erstklässler konkret in die Freiarbeit ein? Ich begann mit Gruppenarbeit. Die Kinder bekamen ihre Aufgaben in Form von Spielen zum Straßenverkehr. Dabei konnten sie zwischen fünf Angeboten wählen. Der zweite Schritt war das Einführen

von Tagesaufgaben. Dies wurde dann Schritt für Schritt auf einen Wochenplan erweitert. Dazu war es nötig verschiedene Symbole einzuführen. Diese fanden die Kinder auf ihren Wochenplänen und an den Aufgaben wieder. Die Kinder fanden sich damit sehr schnell zurecht. Schwieriger war das Einhalten von Regeln bei der Freiarbeit. Alle Kinder sollten ja in Ruhe arbeiten, ohne ständig gestört oder abgelenkt zu werden. Wir besprachen in der Klasse, was uns besonders beim Lernen stört. Danach stellten wir einfache Regeln auf. So zum Beispiel: Wir reden im Flüsterton. Wir rennen nicht durch die Räume. Schon zum Ende der ersten Klasse konnten wir sehr zufrieden sein. In der zweiten Klasse nun gibt es ein Wochenplanheft. Dort gebe ich nicht mehr vor, was die Kinder in einer Woche machen könnten. Sie tragen selbst ein, was sie geschafft

haben. In diese Heften schreibe ich verschiedene Hinweise hinein. Schön ist es zu sehen, wie die ersten Kinder mir dann hin und wieder Antworten darauf geben. Natürlich läuft nun nicht alles ohne Hindernisse ab. Manchmal vergessen die Kinder ihre Eintragungen vorzunehmen oder sie sind unvollständig. Probleme haben wir auch damit, dass die Materialien wieder sorgfältig zusammengelegt und an ihren Platz geräumt werden. Deswegen haben wir nun erst einmal beschlossen einen Freiarbeitsdienst einzurichten. Zu diesem Zeitpunkt kann ich sagen, dass die Kinder von Schulbeginn an in der Lage sind, in dieser Arbeitsform zu arbeiten. Dies bestätigten mir auch verschiedene Hospitanten, die überrascht waren, mit welcher Selbstverständlichkeit die Kinder an ihre Arbeiten gehen.

Verzauberung im Schulzimmer am 19. und 20.12.02 Immer wieder bin ich überrascht und ganz glücklich, wenn sich Kinder auch noch in der zweiten Klasse verzaubern lassen, sich in Märchen reinbegeben können, selber zu Räubern und Schatzsuchern werden. Ich konnte mir überhaupt nicht vorstellen, wie die „coolen“ Jungs ganz zart ein Lichtschifflein über einen kleinen tischgroßen „See“ pusten, dabei staunen über das Funkeln und Glitzern der Edelsteine, sehr wohl auch die „Dekoration“ (Tannenzweige, Moos, Hölzer u.a.m.) anerkennen und dann auch noch ganz hingebungsvoll ein Aquarellbild malen - aber so war es. Wir hatten viel Freude beim Gestalten „unseres“ Zimmers - schleppten eini-

ges Material heran und waren selber verzaubert von der Atmosphäre, die wir schufen. Die Kinder kamen in einen dunklen Raum, leise Musik war zu hören, es duftete. Ich begrüßte die Kinder still an der Tür mit einem kleinen WalnussKerzen–Licht, welches sie sehr vorsichtig zum „See“ trugen, Ute Spindler immer hinterher. Wir brauchten nichts zu sagen, die Atmosphäre bestimmte flüsterleise Ruhe, Staunen, Zartheit - zauberhaft. Nach diesem Vormittag waren wir erschöpft, aber ganz glücklich! Am nächsten (letzten Schul-)Tag noch eine Verzauberung. Wir legten eine Spirale aus grünen Zweigen, Holz, Moos, Steinen u.a. Schätzen und in die Mitte stellten wir eine Kerze. Der Raum war fast ganz dunkel, die Kinder

der ersten und zweiten Klasse kamen ganz langsam und still in den Raum und setzten sich in einen Kreis. Ute erzählte eine Geschichte von einem Mädchen, welches das Licht befreit und mit nach Hause nimmt. Dann holte sich jedes Kind sein ApfelLicht, indem es in die Spirale (mit vier anderen Kindern zusammen) hineinschritt und dort sein Licht entzündete. Es waren über vierzig Kinder, die ihr Licht holten und bis der letzte sein Licht angezündet hatte und wieder auf seinem Platz saß, war eine Stille und Spannung im Raum, die ich nur mit Verzauberung beschreiben kann. Wie die Kinder dann im Kreis saßen, vor sich ihr Licht, war rührend und ganz friedvoll.

Das Interview mit: Farani Linke, Klassenlehrerin d. 5. Klasse

zessen mit Erwachsenen ... All diese Erfahrungen kann ich hier einfließen lassen.

Frau Linke, wie kamen Sie zur Werkschule? Per Annonce. Nach zwei Jahren Regelschule war ich lange Zeit auf der Suche nach einer Art des Lehrerseins, bei dem das Wesen und der Weg des Kindes im Mittelpunkt steht. Ich lernte Waldorf- und Montessorischulen kennen, erlebte bereichernde gruppendynamische Prozesse, probierte mich im Führen von Gruppenpro-

Was an der Werkschule gefällt Ihnen besonders? Als erstes das Motto „Miteinander“. Das habe ich von Anfang an sehr wichtig genommen. Für mich heißt es: starke individuelle Kräfte wollen miteinander etwas bewirken. Das halte ich für ungeheurer mutig, und wir erkennen mit der Zeit: das bedeutet ständiges waches Lernen auf fachlicher, organisatorischer, sozialer und seelischer Ebene ... „Miteinan-

Eva Dreßler, Klassenleiterin Klasse 2

Uta Albrecht (Schülermutter 2. Klasse)

-4der“ zeigt sich auch in der Nähe und dem Vertrauen zwischen Schülern und Lehrern. Daneben gilt meine Hochachtung den vielen Ehrenamtlichen, z. B. der Vorstand. Das ist ein ungeheurer großes Geschenk. Und was gefällt Ihnen nicht? Unausgereifte Kommunikationsstrukturen zwischen Vorstand und Lehrerteam, die zu Missverständnissen führen. - Wenn bei Meinungsverschiedenheiten (die manchmal einfach dazugehören) Feindbilder entstehen, statt miteinander im Gespräch zu bleiben, auch wenn das nicht leicht ist. - Wenn die Zeit nicht reicht für persönliche Gespräche mit Kollegen und Eltern, für Reflexion des Schulalltags. Wie beurteilen Sie die Auswahlkriterien für Ihre Klasse und wie „zufrieden“ sind Sie jetzt mit Ihrer Klasse? Kriterien waren für mich: sind wir uns sympathisch? Traue ich mir zu, dem Kind auf dem Weg des selbstverantwortlichen Lernens zu helfen? Stimmt das Verhältnis Jungen/Mädchen? Stimmt – soweit ich das überblicken konnte – die „Chemie“ in der Klasse? Letztlich habe ich 2 Kinder mehr in die

Klasse genommen, als hätte sein müssen – weil ich einfach nicht nein sagen konnte. Jetzt wäre ich froh, wenn ich „nur“ 24 Kinder hätte – obwohl: wen sollte ich mir wegwünschen? Ich weiß es nicht! ... Können Sie eine Entwicklung der Schüler feststellen? Auf jeden Fall. Die auffallendste Rückmeldung vieler Eltern: die Kinder gehen jetzt gern zur Schule, blühen regelrecht auf. Die meisten haben das „Prinzip Freiarbeit“ (siehe Artikel von Heike Kropf in einem der letzten Schulbriefe) für sich erschlossen. Auch im sozialen Miteinander sehe ich eine Entwicklung. Auch wenn es da sicher gerade in dem Alter nicht aufhört, „spannend“ zu sein. Was wollen Sie den Kindern außer den gedruckten Lehrplaninhalten vermitteln? Freude am Lernen, Lust am Forschen, Denken, „Spinnen“, ... Über sich selbst und ihre Beziehungen zu anderen Menschen nachzudenken. Freude am Spielen mit Sprache. Sich ihrer eigenen – und der anderen – Stärken und Talente bewusst werden. In Zusammenhängen denken.

Wie zufrieden sind Sie mit der Elternarbeit und –beteiligung? Sehr! Z. B. haben wir unser neues Klassenzimmer gemeinsam renoviert, Arbeiten werden sehr gern übernommen, Eltern gestalten, wenn es hereinpasst, schon mal einzelne Stunden mit den Kindern (Basteln oder zum Thema Wirbelsäule/Haltungsschäden mit einer Physiotherapeutin). „Meine“ Elternvertreter stehen mir zuverlässig zur Seite. An Elternabenden schätze ich offene, ehrliche (wenn auch nicht immer bequeme) Diskussionen. Wie empfinden Sie die Zusammenarbeit mit den KollegInnen? Sehr gut auf dem Weg. Es gibt noch viel miteinander zu lernen und zu üben, z. B. zeitlich effektiveres Arbeiten, unmissverständliche Kommunikation. Immer besser geht es, dass wir uns gegenseitig stärken und nach außen hin füreinander einstehen. Das gibt mir Vertrauen und Sicherheit in der Arbeit. Die Fragen stellte Hans-Rainer Heinrich.

Organisation An die Eltern der 6. Klasse! In den nächsten Monaten ist das Epochenthema für den Vernetzten Unterricht „Wasser“. Sie sind herzlich eingeladen, selber Vorschläge zu machen und eigene Aktivitäten in Zusammenhang mit dem Thema Wasser gemeinsam mit ihren Kinder oder auch alleine einzubringen. Die Themen können aus den unterschiedlichsten Bereichen, Natur, Umwelt, Technik, Philosophie, Religion, Sprache etc. kommen.

Sammelergebnis geht an die Klassen Viele von Ihnen haben im vergangenen Jahr fleißig Altpapier und Altkleider für unsere Schulcontainer gesammelt. In den

Hort Der Hort hat die gesamten Winterferien über - vom 10.02.03 – 21.02.03, täglich von 7.30 – 16.00 Uhr geöffnet. Diese Zeit steht im Zeichen des Faschings. Rollenspiele, Stehgreiftheater und ein selbstgemachtes Fernsehprogramm wird uns auf die Zeit, in der alle einmal in eine andere Rolle schlüpfen, einstimmen. Natürlich soll auch der Hort entsprechend geschmückt werden. Dafür suchen wir noch Dekorationsmaterial. letzten Tagen konnten wir insgesamt 320 € an die vier Klassenkassen „ausschütten“. Die 80 € kann jede Klasse nach ihren Wünschen und Vorstellungen verwenden.

Achtung ! Wichtig ! Betrifft Altkleidercontainer ! Zur Zeit gibt es keinen Altkleidercontainer mehr auf dem Gelände der Werkschule, da die bisherige Firma keine Kleidungsstücke mehr annimmt.

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Die Würfel sind gefallen – Werkschule zieht auf den Crassoberg Der Kreistag des Landkreises Meißen hat in seiner Sitzung am 19.12.2002 beschlossen, das gesamte Grundstück Zscheilaer Straße 19 an die Freie Werkschule in Erbpacht zu übertragen. Der Erbbaurechtsvertrag hat eine Laufzeit von 50 Jahren. Die aufstehenden Gebäude werden von uns entschädigt und gehen in das Eigentum des Schulträgervereines Miteinander – Freie Werkschule Meißen e.V. über. Der Erbbaurechtsvertrag mit dem Landkreis wird in den nächsten Wochen notariell beurkundet. Die

sind zu Papier gebracht und werden in den nächsten Wochen weiter vertieft. Parallel werden ab dem Frühjahr erste vorbereitende Arbeiten beginnen. Für dieses Jahr sind vor allem Entkernungsarbeiten vorgesehen, die wir mit Hilfe der Arbeitsverwaltung finanzieren wollen. Um die Gesamtfinanzierung zu sichern, haben wir im Anfang Januar 2003 bei der Stadt Meißen Städtebaufördermittel für die Sanierung der Gebäude beantragt. Das Grundstück liegt in dem städtischen Sanierungsgebiet „Niederfähre mit Vorbrücke“. Vorhaben in diesem Gebiet können mit Fördermitteln des Bundes und des Freistaates unterstützt werden.

Backsteingebäude ist bis heute erhalten und wird das Hauptgebäude unserer Schule. In den Zusatzbestimmungen zur Schenkungsurkunde vom 30.07.1890 heißt es: Nachdem die Stadtgemeinde Meißen die ihr anläßlich der Errichtung des neuen städtischen Krankenhauses auf dem Crasso´schen Weinberg gestellten Bedingungen im Wesentlichen erfüllt und Herr Crasso nunmehr sein Grundstück ... schenkungsweise endgültig in das Eigentum der Stadtgemeinde übertragen hat, macht sich die letztere verbindlich, folgende Auflagen zu erfüllen: 1. Das der Stadt Meißen überlassene Grundstück hat für alle Zeiten unter der Bezeichnung „Crassos Weinberg“ einen unveräußerlichen Anteil des Stadtvermögens unbeschadet der damit verbundenen Stiftungen zu bilden; es darf nie davon etwas verschenkt, verkauft oder sonst veräußert werden, es sei denn für öffentliche Zwecke wie Wegebau. ...

Blick vom Turm des Farnziskaneum auf einen Teil des Crasso‘schen Weinbergs (das ehem. Krankenhaus) Mitbewerberin, die Sozialbau Meißen gGmbH, hat ihr Übernahmeangebot Ende November zurückgezogen. Wir sind mit diesem Kreistagsbeschluss einen riesigen Schritt weiter gekommen. Eine schnelle Standortentscheidung war auch wichtig, weil wir uns nach dem Hochwasser im August dazu entschlossen haben, die Reparaturen am Standort Neumarkt auf das Notwendigste zu begrenzen. Die Sanierung aller Schäden mit einem geschätzten Umfang von rund 300 T€ erschien an diesem Übergangsstandort unwirtschaftlich und nicht vertretbar. Die Mitgliederversammlung des Schulträgervereins hat sich vielmehr dafür entschieden, ab sofort alle Kraft und alle verfügbaren Mittel für die Entwicklung des endgültigen Standortes Crassoberg einzusetzen. Die ersten planerischen Gedanken

Warum eigentlich Crassoberg? Selbst wenn die Zeit zur Entwicklung des Standortes drängt, die ersten Arbeiten bereits vorbereitet werden und wir im Bauzeitenplan kühn vermerkt haben, wann die ersten Klassen umziehen sollen – wir sollten etwas innehalten und den Blick nochmals zurückwerfen. Ein Blick nochmals ganz weit zurück, wir schreiben das Jahr 1881 ... ... in diesem Jahr schenkte der verdiente Meißner Bürger Gustav Ludwig Crasso, seines Zeichens Direktor der Staatlichen Porzellanmanufaktur, der Stadt Meißen dieses Grundstück. Ein Stadtkrankenhaus sollte dort entstehen. Die Stadt Meißen machte sich daran, den Schenkungswillen zu erfüllen und baute in den Folgejahren ein Krankenhaus. Das imposante

1951 ging das Grundstück als Krankenhausstandort an den Kreis über. Bis 1998 war das Kreiskrankenhaus auf dem Crassoberg in Betrieb. Seit dem Bau des neuen Kreiskrankenhauses stehen die Gebäude leer. Mit dem Konzept der Freien Werkschule kann der Crasso´schen Weinberg nun wieder im Sinne Crassos genutzt werden. In regelmäßiger Folge werden wir an dieser Stelle über den Fortgang auf dem „Crasso´schen Weinberg“ berichten. Sobald die ersten Sonnenstrahlen wieder nach draußen locken, wollen wir alle Interessierten zu einer Besichtigung unseres neuen Standortes einladen.

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Anregen · Nachdenken · Mitreden Die Pädagogik der Freien Werkschule Meißen Unser Schulträgerverein wurde am 20.11.2000 als „Miteinander e.V.“ gegründet. Zugrunde lag ein pädagogisches Grobkonzept, welches den Konsens der drei Gründungsinitiativen (christliche Eltern, Waldorfschulverein und Hahnemannzen-trum) darstellte. Die rasante Zeit der Schulgründung verlangte vor allem aus politischer Sicht Änderungen an diesem Konzept, um überhaupt als Schule genehmigt zu werden. Die wesentliche Änderung war die methodisch und didaktische Festlegung auf den Marchtaler Plan (bis zur Klasse 7; darüber hinaus analog Lehrplan und Stundentafeln für die sächsischen Mittelschulen) - so sagt es unser pädagogisches Konzept seit dem 05.04.2001. Seit unserer Mitgliederversammlung vom 08.10.02 bennennen wir unsere Pädagogik „in Anlehnung an und Auseinandersetzung mit dem Marchtaler Plan“. Dies hat mehrere Gründe - zum einen in der Vergangenheit und zum anderen in Gegenwart und Zukunft liegende. Nunmehr wird eine Arbeitsgruppe beginnen das pädagogische Feinkonzept unserer Schule zu erarbeiten. Im Ergebnis dieses Prozesses (über die nächsten Jahre) entsteht unsere Werkschulpädagogik. Diese soll die Schulbildung in ihrer Gesamtheit, d.h. Grund-, Mittel- und gymnasiale Oberstufe, sowie Berufsausbildung - mindestens Elemente der Berufsausbildung umfassen. Mit dieser Ausgabe beginnt eine neue Artikelserie mit dem zentralen Thema Werkschulpädagogik. In dieser Ausgabe soll zunächst der Marchtaler Plan vorgestellt werden. Dazu wird die diesbezügliche zentrale Internetseite (http://www.marchtalerplan.de/) zitiert: Marchtaler Plan ist die Bezeichnung für das allgemeine Erziehungs- und Bildungskonzept sowie die unterschiedlichen Lehrpläne für allgemeinbildende Katholische Freie Schulen, Internate, Kindergärten u.a.m. in der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Marchtaler Pläne liegen für folgende Einrichtungen vor: Kindergarten, Grund- und Hauptschule, Werkrealschule, Realschule, Gymnasium (z.Zt. bis einschl. Klasse 11), Studienakade-

mie, Marchtaler Internat, Sonderschule (E), Fachschule für Sozialpädagogik. Für Lehrkräfte, die an o.g. Schulen unterrichten oder künftig arbeiten wollen, werden unabhängig von ihrem jeweiligen Lehramt als Einarbeitungsund/oder Fortbildungsmöglichkeit die Marchtaler Fernstudien (Band 1-9) mit einem Abschlusszertifikat bereitgestellt. Diese Fernstudien sind gleichermaßen sowohl theoretisch/ fachwissenschaftlich als auch praktisch/methodisch ausgerichtet. Alle vorgenannten Konzepte, Lehrpläne u.a.m. wurden von 1983 ab an der Kirchlichen Akademie der Lehrerfortbildung in 89611 Obermarchtal entwickelt. Sie sind allesamt der Versuch, eine je eigenständige, vor allem aber schulpädagogisch konkrete Antwort für den Auftrag zu ganzheitlich personaler, letztlich im Glauben wurzelnder Erziehung und Bildung zu finden, wie sie die Declaratio de educatione christiana (Art. 9) des II. Vatikanischen Konzils einfordert. Die gemeinsamen Grundelemente der verschiedenen Marchtaler Pläne im Bereich der allgemeinbildenden Schulen sind der Morgenkreis, die Freie Stillarbeit (FSA) bzw. ab Kl. 9 die Freien Studien, der Vernetzte Unterricht (VU) (im Gymnasium ab Klasse 7 geteilt in Vernetzung naturwissenschaftlich/ VUn und Vernetzung geisteswissenschaftlich/VUg) und herkömmlicher Fachunterricht. Der Morgenkreis steht am Beginn der Schulwoche, er soll sie rhythmisieren und ritualisieren und so zu einer eigenen Schulkultur beitragen. In seinem ureigenen Anliegen ist er ein Ort der vita contemplativa einer Katholischen Freien Schule. In seinem Zentrum stehen für LehrerInnen wie für SchülerInnen u.a. Stille, Rückbesinnung, innere Versammlung, Ausgeglichenheit und nicht zuletzt Beziehungsgestaltung. Inhaltlich orientiert sich der Morgenkreis vorrangig an den jeweiligen Bedürfnissen der SchülerInnen. Stilleübungen, meditatives Tun, Sinnesübungen, Übungen zur Körpersprache und zur Gesprächskultur, biblische Erzählungen, festliches Feiern u.a.m. sind selbstverständliche Bestandteile des Morgenkreises stets mit dem Ziel, zur Mitte und zu sich selbst zu finden. Die Freie Stillarbeit (FSA) findet täglich zu Schulbeginn statt. In ihr arbeiten SchülerInnen altersentsprechend eigenständig, selbst organisiert, eigenverantwortlich, in erforderlicher

Arbeitsruhe an von LehrerInnen bereitgestellten Materialien. Die sog. vorbereitetete Umgebung (Montessori) ist dabei von grundlegender Bedeutung. Pädagogisch stehen in der FSA die Individualität und die Personalität des Kindes bzw. des jungen Menschen im Mittelpunkt. Das hermeneutische Prinzip der FSA ist die verantwortete Freiheit (vgl. Gal. 5,13). Ihr existenzielles Prinzip ist die Selbsttätigkeit, die mit dem sichtbar hohen Arbeitsethos zu beträchtlicher Sozial- und Selbstkompetenz zu führen vermag. Der Vernetzte Unterricht (VU) unternimmt den Versuch, die Welt der Sachen durch Zusammenbringen verstehbar zu ordnen. Der VU in der Primarstufe und Sekundarstufe I fasst daher die Fächer Sachunterricht (nur Grundschule), Religion, Erdkunde, Geschichte, Politik, Physik, Chemie, Biologie zusammen, strukturiert die ausgewählten Inhalte in den jeweiligen Vernetzten Unterrichtseinheiten so, dass die Dinge wechselseitig in ihren Zusammenhängen zu sehen, in ihrer Tiefendimension zu erkennen und zu verstehen sind und durch die besondere Weise der Verknüpfung - die Marchtaler-Plan-Pädagogik verwandte ab 1983 dafür in der Lehrplanarbeit erstmals den Begriff der Vernetzung - Antworten auf Sinnfragen ermöglichen. Ferner tragen alle Vernetzte Unterrichtseinheiten (VUE) durch die verbindlich ausgewiesenen religionspädagogischen Inhalte zu einer religiösen Erziehung bei, die als Prinzip den Unterricht und das gesamte Schulleben einer Katholischen Freien Schule mitgestaltet. Jede VUE ist sowohl fachwissenschaftlich als auch bezugswissenschaftlich - durchaus in anthropologisch-theologisch wie auch sachlicher begründeter Distanz zu sonstigen Lernzielbeschreibungen bzw. Lehrplantheorien gehalten - in den sogenannten Pädagogischen Fundamenten Grund gelegt. In den Fächern Mathematik, Sport und Fremdsprachen findet der herkömmliche Fachunterricht mit der Maßgabe statt, dass ausgewählte Unterrichtsinhalte in die Freie Stillarbeit bzw. in den Vernetzen Unterricht eingebracht werden. Dies ist für die LehrerInnen eine ständig neue Aufgabe, die nicht durch Vorgaben der einzelnen Marchtaler Pläne geregelt ist. Für die Verwirklichung dieses gesamten konzeptualen Anspruches ist es im übrigen erforderlich, nicht vom gewohnten

-7Funktionssystem Schule oder von fachwissenschaftlichen Ansprüchen aus, sondern Schule und Unterricht grundlegend vom Menschen her zu reflektieren. Das hat im Entstehungsprozess der Marchtaler Pläne dazu geführt, die verschiedenen Elemente u.a. religionspädagogisch wie entwicklungspsychologisch zu überdenken.

Alle Marchtaler Pläne gehen - und nur so sind sie auch letztlich verstehbar - unabdingbar von einer christliche Anthropologie aus, die den Menschen u.a. als ein einmaliges, unverwechselbares Geschöpf versteht, das zur „Freiheit berufen“ (Gal 5,13) ist. So gesehen ist die Frage nach der verantworteten Freiheit als der Frage nach

dem Menschen das Kernanliegen des Gesamtkonzeptes Marchtaler Plan. Hinweis: Die verschiedenen Marchtaler Pläne sind nicht im Buchhandel erhältlich. Anfragen daher bitte an: Bischöfliches Stiftungsschulamt, Postfach 9, 72108 Rottenburg am Neckar. © Hans Gerst - 29. Februar 2000 Jörg Hampel

Irritierender

zur Sonderschule überwiesen. Die Schule ist eine riesige Halle ohne geschlossenen Klassenräume. Ihre 600 Schüler lernen auf nur locker voneinander abgetrennten „Inseln“ in altersgemischten Lerngruppen. Fast unfassbar für Besucher ist dabei die Ruhe. Es gibt keine unerwünschten Graffiti, keinen Vandalismus. Die Helene-Lange-Schule in Wiesbaden, ein ehemaliges Gymnasium, das sich 1986 freiwillig in eine integrierte Gesamtschule umwandelte, arbeitet ohne UNI-Anbindung eher unter Normalbedingungen. Dabei fielen dort die PISA-Ergebnisse sogar noch überzeugender als in Bielefeld aus. Auch hier gibt es kein Sitzenbleiben und in den ersten Klassen keine Noten. Theaterspielen ist ein Schwerpunkt der Schule. Dazu wurde eigens ein Schauspieler angeheuert. Das Honorar erarbeiten sich die Schüler selbst, indem sie ihre Schule putzen. Auch in Naturwissenschaft schlugen die Wiesbadener Gesamtschüler das PISA-Siegerland Korea. In Bielefeld sind die Lehrer, die sich im Mai dieses Jahres freiwillig zum PISA-Nachtest durch das Max-Planck-In-stitut für Bildungsforschung in Berlin entschlossen, besonders stolz darauf, dass man in Lesen und Naturwissenschaften den deutschen PISASieger Bayern auf Platz zwei verwies.

In den Ministerien in Wiesbaden wie in Düsseldorf hatte man wohl andere PISAErgebnisse von den beiden oft wegen ihrer „Kuschel-Pädagogik“ an den Pranger gestellten Schulen erwartet. „Glücklich, aber dumm“, so hieß ein beliebtes Vorurteil über die Laborschule, was nun wohl nicht mehr haltbar ist. Die Schulforscher bescheinigen der Laborschule, dass sie mit ihrer Arbeit die Vision von „einer anderen, menschlicheren Schule“ hat aufrechterhalten können. Darüber hinaus geben die Schulforscher der Laborschule auf der Basis von zwei Sonderuntersuchungen in Sachen Politikverständnis und Sozialverhalten beste Noten. Ferner sei bei den Schülern die Neigung zur Verantwortungsübernahme erheblich stärker ausgeprägt. Auch in Sachen Schulzufriedenheit liegt die Laborschule bei Eltern wie Schülern vorn.

Handwerkskammer, entsprechend arbeitenden Schulen organisiert werden. Es muß uns bewusst sein/werden, dass die Integration von Berufsausbildung an unserer Schule ein Weg ist, der möglicherweise nicht mit den ersten Jahrgängen unserer Schule in vollem Maße erreichbar ist. Dennoch sind u.E. Teilschritte in diese Richtung realisierbar. Es muss uns auch bewusst sein/werden, dass Berufsausbildung in 10 Jahren möglicherweise im europäischen Kontext anders durchführbar sein wird als heute. In unserer ersten Zusammenkunft wurden auch Bedenken und Anfragen einiger Eltern zum Werk- und musischen Unterricht in der Grundschule angesprochen. In einer erweiterten Grundschulkonferenz wollen wir uns evtl. mit freundlicher Unterstützung von Herrn Israel und Frau Schäfer, beide sind selbst erfahrene Pädagogen i.R. und unterstützen unsere Schule in vielerlei Hinsicht, diese Aufgaben in

Angriff nehmen. Dazu gehört unter anderem die Schaffung eines Pools für Ideen und Arbeiten im WerkbereichGrundschule und die Verwaltung einer „Kapazitäten-Kartei“, eines Fundus, welcher sich aus den verschiedensten Menschen an und um unsere Initiative zusammensetzen kann. Auch wurde ein noch fehlender Teil der Umsetzung unserer Schulkonzeption, das obligatorische Erlernen eines Instrumentes (leicht wäre Blockflöte ab der 1. Klasse im Klassenverband), angeprochen und wird bei nächster Gelegenheit dem Lehrerkollegium sowie dem Vorstand vorgelegt werden. Als Arbeitsgruppe treffen wir uns immer am letzten Montag eines Monats ab 17.00 Uhr. Wir verstehen uns selbstredend auch als Unterstützung des Arbeitskreises pädagogisches Feinkonzept um Doreen SonnenbergZiehlke.

PISA-Triumph

(aus Erziehungskunst 12/02) Die beiden wohl profiliertesten deutschen Reformschulen, die Laborschule in Bielefeld und die Helene-Lange-Schule in Wiesbaden, warten beim Schulleistungstest PISA überraschend mit Traumnoten auf. Die Kultusbürokratie zeigt sich irritiert. Denn die von den Schulen präsentierten Spitzenleistungen passen nicht in den offiziellen Kurs, den die Kultusminister als Konsequenz aus dem gesamtdeutschen PISA-Debakel eingeschlagen haben: Mehr Pauken und Kontrollen, verschärften Leistungsdruck und Abkehr vom Gesamtschulprinzip - also deutlich weniger statt mehr gemeinsamen Unterricht von Lernschwachen und Leistungsstarken. Gerade aber solche Maßnahmen sind bei den Reformschulen in Wiesbaden und Bielefeld verpönt und gelten als „Griff in die pädagogische Mottenkiste“. In der 1974 von dem Erziehungswissenschaftler Hartmut von Henting gegründeten Laborschule gibt es bis zur neunten Klasse keine Noten und kein Sitzenbleiben - ähnlich wie in den PISASpitzenländern Finnland und Schweden. Eingeschult werden die Kinder schon mit fünf Jahren. Lernschwache werden nicht

Erstes Treffen der Arbeitsgruppe Werken und berufliche Bildung Am 27.1.2003 trafen sich das erste Mal Vertreter der Schule, der Eltern und des Vorstandes (H. Hrasky, Peter Kanis, H. Günz, J. Hampel, W. Dehmelt) um über den Bereich Werken und Berufsausbildung zu sprechen, die vorhandenen diesbezüglichen Konzeptionen in ihrer Anwendung zu befördern und weiter zu entwickeln. Zunächst wird im Mittelpunkt der Arbeit die Erarbeitung einer gemeinsamen Basis der konzeptionellen Zusammenarbeit zwischen Grund- und Mittelschule stehen. Parallel soll die Berufsausbildung thematisiert werden. Dazu soll, nach Aufbereitung unserer bisherigen Quellen etc. eine Werkschulkonferenz (geplant Sommer des Jahres) zu diesem Thema mit den Ansprechpartnern von Staat, Industrie- und Handelskammer,

Unsere Werkschule kann in ihren pädagogischen Ansätzen grob den im Artikel benannten bzw. auch dem finnischen Schulsystem (welches der Waldorfpädagogik sehr nahe steht) gleich gestellt werden. Dies sollte uns in unserem Selbstverständnis und Auftreten stärken.

Jörg Hampel

Holger Hrasky

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Dank an Spender Am 30.Januar lud die Freie Werkschule in das verschneite Meißen Gäste der Fluthilfe ein. Frau Farani Linke und die Kinder der 5. Klasse erzählten von ihrem Schulalltag. Sie freuten sich über ihren neuen großzügigen eigenen Klassenraum und hielten Getränke und Kekse bereit. Eine informative Ausstellung über die mühevollen Monate nach der Flutkatastrophe und Aufbauphase hatte Frau Ute Gellner zusammengestellt und erläuterte die eindrucksvollen Bilder den Gästen.

Eingeweiht wurde der schöne strapazierfähige Laminatfußboden „mit 15 Jahren Garantie“ wie der Mitarbeiter der Spenderfirma Kromospan aus Lampertswalde unterstrich! Angereist waren auch die Damen vom Zonta Club International Dresden. Mit einem Spendenscheck über 5000,00 Euro überreichten sie der FWS die guten Wünsche und Grüße vom Zonta Club Hamburg Elbufer. Auch war schon ein sachgebundener Scheck von Signora Simone Ovart-Bruno aus Torino (Zonta Club Italien) eingegangen. Der Vorstand der FWS wird gebeten, den Zweck zu bestimmen. Ganz sicher würde

den großzügigen Spenderinnen ein kleiner Gegenstand aus dem Werkunterricht das Herz erfreuen. Der Zonta Club Dresden unterstützt seit dem 12. 8. 02 vorallem die in Not geratenen Frauen mit den gesammelten Spendengeldern aus den bundesdeutschen Zonta Clubs. Darüber hinaus werden kulturelle und soziale Projekte in der Anfangsphase unterstützt (siehe Miteinander Nr. 2). Und was heißt nun ZONTA? ZONTA ist der Sprache der Sioux Indianer entliehen. ZONTA ist ein Service Club berufstätiger Frauen in leitenden verantwortlichen Positionen, die in weltweiten Begegnungen an den Aufgaben und Problemen unserer Zeit mit ihren persönlichen Können und Erfahrungen mitwirken. In der SZ vom 31.1.03 S. 15 sind die Ausführungen von Herrn Jochen Neidhard beschrieben. Das Filmteam von Meißen TV hat für Sachsen Report diese Begebenheit aufgezeichnet.

die Präsidentin des Z.C. Frau Renate Rost (2. v. li.), Frau Jane Hughey (Sopranistin an den Landesbühnen) und Herr Müller, Vertreter der Fa. Kromospan, mit Frau Gellner

Kalender Grundschule

Der Hort

Elterncafé in der 1. Klasse – Donnerstag den 06.02 um 16.00 Uhr. Eltern singen und spielen mit ihren Kindern.

hat die gesamten Winterferien über vom 10.02.03 – 21.02.03, täglich von 7.30 – 16.00 Uhr geöffnet.

Vorstandssitzung dienstags 20.00 Uhr Initiativkreis jeden letzten Freitag des Monats 16.00 Uhr im Hahnemannzentrum

Literaturtipp „Ein Fisch im Vogelhaus“ ein Lesebuch mit Geschichten um das Hochwasser im Landkreis Meißen, herausgegeben von Kerstin Schimmel und Constanze John. Das Buch ist das Ergebnis eines Projektes der Evangelischen Akademie Meißen, an dem sich auch Schüler unserer 6. Klasse beteiligt haben. Es ist die Idee, Geschichten einzelner Menschen

zu sammeln und aufzuschreiben. Im Vorwort des Buches heißt es: „Zu den Fotografien haben sich für uns mehr und mehr die Geschichten einzelner Menschen gestellt: Der Heimleiter im überfluteten Vorratskeller des Altersheimes, der „Gaffer“, der keiner ist, sondern ein Pfarrer, der nach umfangreichen Koordinierungsarbeiten einen Außenblick wirft, der verantwortungsbewusste Bestatter, der zu

seiner Arbeit fast schwimmen muss, die alte Dame, die plötzlich im Kreise ihre Nachbarn der Flut auch Gutes abgewinnen kann, die Bäckerin, die lernt, Prioritäten zu setzen, der Schüler, der seine Lehrerin fragt, warum Menschen sich das antun ...“ Zu beziehen über die Evangelische Akademie Meißen, ISBN 3-934186-12-2, Preis 5 Euro.

Impressum: V.i.S.d.P. Ulrich Pingen (03521/404288; [email protected]) Redaktion+Autoren: Jörg Hampel; Hans-Rainer Heinrich; Dorothee Neidhardt; Ulrich Pingen; Roswitha Schäfer Titelbild: Tillman Günz, Kl. 2 · Fotos: Seiten 5+8 Roswitha Schäfer · Satz/Druck/Anzeigen: Volker Nacke ([email protected]) Leserbeiträge erwünscht: Freie Werkschule · Neumarkt 51 · 01662 Meißen

Förderverein der Grundschule Adenbüttel e.V. Ingrid Ulrike Adler Danica Adler Bertelsmann AG Katholische Kirchenpflege Aidlingen Jörg Albin Schwäbischer Albverein e.V., Ortsgruppe Hohenacker Barbara Alcamo Hessische / Niedersächsische Allgemeine Evangelisch - Lutherische Kirchgemeinde Altenerding Vogt Freie Schule Altmark Dr. Urs Johannes Andelfinger Peter-Michael Anders Ingrid Apolinarski Rainer Apolinarski Burghard Arendt Mirko Arndt Wilma und Hans Arnold Kerstin Arzt Gabriele Axtmann Elena Bach Waltraud Bachmann Claudia Bachmann Christine Bachmann Franz-W. Badeck Theater in der Badewanne Jürgen Baer Gisela Baetz Dr. Margarita Balmaceda Helmut Baltz Don - Bosco - Blasmusik Bamberg Hildegard Bambini GLS Bank Eva und H.-J. Barnick Hartwig Barth Heike Barthel Manfred Bauch Anne Bauch B. und Hanskarl Bauer Gerhard Bäuerle Akademie für Bauwesen Technik und Wirtschaft gGmbH Leipzig Kurt Bechtle Sophie Beck Martina Becker Peter Beese Gisela Beier Bernhard Beilich Frederun Bellen Peter Beller Susanne und Sebastian Bendin Renate Bendrien Hermann-Josef Bens Michael Benz Julia Halbach und Martin Berg Klaudia Berg Columbus Grundschule Berlin Biesalski Schule Berlin KKVB Berlin - Süd - West - 03 Karin und Dr. Thorsten Bertsch Rosemarie und Christian Beyer Irene Beyer - Stange Frank Billet Grundschule Birstein Alexander Bittigkoffer Dr. Cornelia Blaich - Czink Andreas Blum Ingeborg Blum Der neue Chor der Stadt Bochum Carola Bodenmüller Hans-Ludwig Böhme Erich - Kästner - Schule Bohmte, Klasse 3b Susanne Bohnert Willi Böhringer Helga Bolender Theresia und Helmut Bonk Kegelclub Sonntagskegler Borgholzhausen Grundschule Born Charlotte Börner Kay Bothur Anne Boxel - Peitz Andrea Brackmann Evangelische Grundschule Brandenburg Martina und Thomas Breitreiter Maria Elisabeth Breker Martina Bremer Bernd Brinkmann Martina Brinkmann Edelgard Brückner - Reimann Karl Brudermüller Karola und Jürgen Brukamp - Mahn Dr. Astrid Brunner Verein der ehemaligen Kon-Beamten Brüssel Michael Bucher Ulrich Buckmann Till Burgeff Wolfgang Burk Freie Grundschule Bützow Berit von Carlowitz Dr. Burchard Carlsen Fernando Charbonnier Annette Clauss Grundschule Cleverbrück, Klasse 3b Dietze & Co. Jutta Conradi Wolfgang Cramer FAB Crimm Gemeinde - Jugendgruppe Dalhausen Stefanie und Wolfgang Dammer Freie Waldorfschule Darmstadt Silke Daudert Nils Deiwick Cornelia Demel Armin Demel Cleanaway Deutschland AG & Co. KG Gisela und Emil Dienelt Spedition Dietze Oliver Dinsch Patricia Dinsch Beton Consult Dirks GmbH Gabriele Dittmar Norbert Domes Ökumenisches Domgymnasium Magdeburg Linda Döring Wilhelm - Busch - Realschule Dortmund Brigitte Draber Grundschule Dransfeld Ingeborg Drescher Schillerschule Dresden, Klasse 4 FAS Dresden Lions Club Dresden Brücke Blaues Wunder Lions Club Dresden Semper Lore Dreßler Hildgard Drexelmann Hans-Christian Drömann Marta und Wolfgang Dubsky Gemeinschaftsgrundschule Am Lindentor Duisburg Regina und Bernd Dürholt Marcus Dürholt Kurt - Moosdorf - Schule Echzell, Klasse 3c Hanna Pulver und Norbert Ecker Jürgen Eckert Kathrin Ehlers Lothar Ehrhardt Gabi Eichler Helga Eichler Antje Eickhoff Monika oder Peter Eisen 1. Transportbataillon 10 Ellwangen / Jagst Barbara Elsas Renate und Dr. Helmut Elsässer Frank Embert-Kreiser Aktiv-Schule Emleben Zeylmans van Emmichoven Andrea Engel - Benz Denny Engl Christiane und Peter Erdmann Förderschule für Erziehungshilfe Aue Gisela Euler Albert - Schweitzer - Verband der Familienwerke und Kinderdörfer e.V. Rainer Farenkopf Rita Fazli Heike und Andreas Felchle Stadt Fellbach Kathrin Fellenberg Peter Fellmann STÖRTEBEKER FESTSPIELE Friedrich Fincke GR Nord Finsterwalde Stadtwerke Finsterwalde GmbH Silke und Armin Fischer Hermann Fischer Andreas Fischer Reinhilde Fischer Horst Dieter Fischer Susanne Fley Fam. Floerke Dorothea Fölsch Darmstädter Forstbaumschulen GmbH Mike Frank Gudrun Franke Evangelische Kirchgemeinde Frankena Katholischer Frauenbund Christlicher Schulverein Freiberg e.V. Landesschülerrat der Freien Waldorfschulen in Hessen Anneliese Frick Anke Friedrich Klaus Friedrich Felix Friedrich Werner Friedrich Antonie Fröhlich Wiltrud Fromm Roswitha Fuchs Karsten Fürchtenicht Grundschule Garßen Daniel Gellner Julia Gellner Katrin Gerlinger Gesamtschule Gießen - Ost, Klasse 6 Petra Glaser - Kerz Waldbad GmbH GM Hütte Regent GmbH I T S GmbH Baufrösche GmbH Barth & Co. GmbH Herbert Gnamm Susanne Goksch Schulzentrum Goldene Aue Matthias Goldmann Evangelische Kirchgemeinde Göllnitz Wolfgang Görgen Karin Grabs Annemarie und Hans-Jörg Graffé Georg Graffé Hanno oder Gerrit Grallert Ulrike Grassau Uta Grassner Dr. Norbert Grewe Gerda Grohmann Gymnasium Großenhain, Klasse 5A Antonella Grossi Werner Grötecke Alfred Groth Peter Grotz Dagmar und Peter Grübner Bündnis 90 / Die Grünen, Kreisverband Hohenlohe Bündnis 90 / Die Grünen, Ortsverband Vreden Astrid und Lutz Grunicke StbG Grüter Hamich & Partner Essen GmbH StbG Grüter Hamich & Partner Meißen Dr. Marlis Günther Patrick Guyton Familie G. und H. Heim Armin Haas Christin Haas Dr. Thomas Hachenberg Ute-Katharina Hahn Helmut Hahn Renate Hahn Almuth Halbach A. - Schweitzer - Schule Halberstadt Lions Club Hamburg Elke Hammer Christa und Heinz Hampel Jens Hampel Backsteinkontor, Handel und Service mit Tonbaustoffen GmbH Susann Fieblinger, Alexander Hanke Christine und Peter Hanke Lions Club Hannover - Tiergarten Helga und Jörg Harberg Fridl und Gerhard Harmuth Bernhard Hartmann Sigrid Hartmann Marina und Udo Haschke Roland Hasenstab Kirchenkreis Hattingen-Witten Isolde und Hans Haugke Troxler - Haus gGmbH Christoph Heimbucher Horst Hein Ulrich Hein Rudolf Heinbuch Sabine Heine Klaus Heinke Cilly Heinrich Stefan Heintz Rolf Hellweg Mind unlimited Wilfried Helms Liselotte Hengstenberg Margret Henneicke Sigrid und Jürgen Henning Uwe Henschel Elena Herwald Orientierungsstufe Herzberg ADAC Hessen-Thüringen Uwe Heuer Paul Heumüller Lydia und Erwin Heumüller Uta Heusgen Ingrid und Volkhart Hieke Gertrud und Karl-Josef Hill Stephanie Hillejan Ruth Hilt Hildegard Hinterecker Heinz Hinterecker Walter Hittler Maria und Martin Hoffmann Chr. Hoffmann-Benner D. und J. Hofmann Annett Hofmeister Hans Christoph Höger Marina Höher Birgit und Wilfried Hubold Helga Hufnagel Herwig Hufnagel Dr. Max Hummel Dr. Petra Hummel Dr. Albrecht Huppenbauer Heimat-Wanderfreunde Hutten BBS I Alfred Idler Sigrid und Christian Ihme Julia Ihrig Grundschule Ilmenau, Klasse 4M, 4R elkoplan Ingenieurbüro Zittau GmbH tel o plan Ingenieurgesellschaft mbH Zonta International Boehringer Ingelheim International GmbH Jürgen Jacob Förderverein Janis - Schule e.V. Angela Jarkowski Silva Jary Stefan Jehle Bruno Jenisch Christa Jentsch Marion Jerke Dietlinde Jessen Dr. Maren Jochimsen Dr. Margarethe Jochimsen Schkola Jonsdorf Andreas Jung Realschule Jürgenstorf, Klasse 2 Evangelisch - Lutherisches Pfarramt Kahl am Main Deutsche Kahneisen Gesellschaft mbH Peter Kanis Birgit Kappel Kai-Uwe Karwinski von Karwin Reformschule Kassel Initiative Freie Schule Kassel e.V. Anne Kerwin Maria und Rudolph Kian Wolfgang Kiesewetter Evangelisches Pfarramt Kirchhain Schillerschule, Klasse 6A Elfrun und Peter Klein Ursula und Horst Klein Kurt Klein Sybille und Peter Klein Potsdam-Institut für Klimaforschung e.V. Katharina Klonk E. Hasenmaier und Siegfried Kniehl Jens-Peter Knoblauch Anja Schmidt, Reimer Knudsen Rolf Koch Wilhelm Koch & Söhne GmbH Thilo Köhler Katherina Kokot Verkehrskommissariat Köln, Polizeiinspektion 2 Doris und Landfried Kölz Het Kompas Gudrun und Gernot Kopf Undine Körber Susanne Kothe Susanne und Martin Kowal Matthias Krack Dieter Krämer Bürger- und Kulturverein Kredenbach - Lohe Lions Club Krefeld Ines Kretzschmar Freie Waldorfschule Kreuzberg Monika uns Bernd Kröger Gisela Kropf Thomas Krug Norbert Krüger Sabine Krüger Ulrike Krüger Brigitte Kruse Christa Kubern Mario Kühhirt Allgemeiner Hauptpersonalrat beim Kultusministerium des Landes Sachsen - Anhalt Waltraud und Robert Kunz Cornelia Kupko Karlheinz Kusterer Theater des Lachens Werner Lahmer Ute Lampert Fa. Kronospan Lampertswalde Kreistag des Landkreises Elbe-Elster Eva Landwehr Christine Lang-Blieffert Frank Langenfelder Käthe - Kollwitz - Schule Langenselbold Elisabeth und André Langner Stiftung Langrieger Katharina Lass Gabi Latsch Evelin und Gerhard Lauer Annett Laurinat Hans-Jürgen Laurisch Grundschule Lechtingen Stephan Leciejewski Angelika Ledesma Dietrich Lehmann Kerstin und Dirk Leichsenring Gisela Leimer Friedrich - Schiller - Schule Leipzig Nachbarschaftsschule Leipzig e.V. Gudrun Lemke Dr. Sigrid Lenz Ulrike Lenz Danny Rosario Leon Carola Leonhardt Carsten Letzgus Wilhelm Liesen Wolf E. Liliensiek Ute und Stephan Lindner Eike Lindner Isabell, Florian, Christian Lindner Margot Lindner W. und A. Linsenmaier Hildgard Lockenvitz Maria Löffler Dr. Gabriele Löffler Gunter Lohse Manuela Lollies Gabriele von Lorentz Susanne und Dr. Norbert Lorenz Herman Lotze - Campen Karl Lucassen Werner Lutz Brigitte Maas Dr. Kurt - Jürgen Maaß Katholisches Pfarramt St. Marien Magdeburg Freie Schule Magdeburg Hof Mahlitzsch Klaus Mai Hedwig Mai Albert Maier Wolfgang Maier Volksbank Raiffeisenbank Main - Kinzig e.G. Evangelische Gemeinde Friedensstraße Mainz - Gonsenheim Freie Waldorfschule Mainz e.V. Ingeborg Mang Birgit Mann Erich - Kästner - Schule Marburg Gerhart - Hauptmann - Schule Marburg Goran Marjanovic Edda Markeli Heinz Markwort Karin Martin Dieter Mattheis Eugen Maucher Norbert May Caritas Mecklenburg e.V. Ingeborg Meinecke Gerlinde Meinert Kreissparkasse Meißen Landkreis Meißen Heide und Jörg Melchert Städtische Realschule Merbusch Till Mertens Gabriele Merz Erna Mettenleiter Anja Metzner Ina Meyer Klaus Meyer Andrea Meyer Horst Meyer Erika Meyer Helga und Gerhard Michel Viktoria und Dr. Klaus Mie Andreas Mielke Lothar Mikeleit Wilfried Mischke Michael Mittermeier Jörg Mohn Monika Molinski Maja Möller Doris Möller Ingeborg Möller Gudrun Möller Michael Möller Egbert Mörk Ingrid Mörk Margot und Willfried Mörk Christa Mörk Renate Morkel Ulla und Winfried Morlock Timothy Moss Erika Motzkus Willi Mühlberger Frank Mühlhoff Jens - Peter Müller Ewald Müller Rolf Müller Erika Müller Andreas Müller Dr. Elisabeth Mylarch Nürnberger Nachrichten Ulrike Nagel Elli und August Näsemann Gerd Neidhardt Doris Neuer - Schmittel Friedrich Neunhöffer Lions Club Neuss Helen Keller Siegfried Nickenig Grundschule Nienhagen Kirchgemeinde Nienhagen Dr. Walter Noske Musikverein 1926 e.V. Oberessendorf Musiktheater Oberlausitz/Niederschlesien GmbH Kirchliche Akademie Obermarchtal Trinkbornschule Ober-Roden Lily - Braun - Oberschule Berlin Rainer Ohliger Gerda Ohliger Ludwig Ohngemach Herbert Oppel Geoffrey Orth Monika Orth Ganztagsschule Osterbrook Wilhelm Ott Praxl & Partner Grundschule Pattensen Stephan Pätzold Dörte und Stefan Paulenz Renate Paulus - Plautz Dr. Horst-Michael Pelikahn Jutta Pelz Elke Petersson Ulrike Petri Anneliese Petry Gerlinde Petzold Carl Pfannenberg Walter Pfeiffer Elektrotechnik Klaus Pick & Sohn Michael Pieroth Elfriede Pieroth Margot und Konrad Pietsch Marguerite und Ulrich Pingen Roland Pitsch Iljana Planke Joh. Plantener Rudolf Plantener Karin und Jürgen Plato Monika von der Heiden und Alexander Poeschke Annette und Dietmar Pohl Claus Pollack Anja Pollok Inge Poltermann Simone und Tim Prassel Horst Prasser SMV Projektsteuerung GmbH Bernd Prüfer A.-Ch. Psotta Klaus Pust KITA Pusteblume Bestattungshaus Pütz Evangelischer Montessori Schulverein Putzke Frank Quathamer Helga Quick Martin Quilitz Barbara und Reimar Rabe Harald Rabe Sibille Radke Christa und Egon Radke Jens Rammelt Käthe und Herbert Rau Hans Joachim Rech Dietrich Redecker Fred Reif Wolfgang Reuter Carolin Ingrid Reuter Annemarie und Ewald Richter Margot und Winfried Richter Sparkasse Rietberg G. Riggert Heinz Rittberger Dr. Mariele Ritter - Gekeler Friedrich Robbe Institut e.V. Renate de la Robe Klaus Röbig Heike Röcher Brita Rödel Lisa Roll Don - Bosco - Schule Rostock Deutsches Rotes Kreuz, Kreisverband Kassel - Stadt e.V. Roland Ruben Charlotte Rudebusch Aino Rudolph Haustechnik Rühle GmbH Tanja Wach und Thomas Rumpeltes Joachim Rundel Günter Rutz ADAC Sachsen e.V. Ebergard Saftienz Norbert Sailer Matthias Sailer Helga und Dr. Günter Sämann Michel Sandstein GmbH Bert Sattler Jeanette Keinath - Sättler und Bernd Sättler Roswitha Sauvageoll Renate Sawitzky Susanne Sawitzky Lothar Schaarschmidt Dr. Gertrud und Werner Schäfer Angela Schäfer Gudrun Schäfer Christa Schaff Katrin und Frank Schaltke Birgit Schanze Ulrike Scharke Hans-Joachim Schellnhuber Johannes Schiller Hildegunde Schimmel Matthias Schirmer Margot Schlecker Peter Schlegel Doreen Schlötzer Stadtschule Schlüchtern, Klasse 6G Stadtschule und Kantorei Schlüchtern Ulrich - von - Hutten - Gymnasium Schlüchtern Fa. Schluckspecht Sabine Schmidt Wiebke und Florian Schmidt Petra und Wolfgang Schmidt Birgit Schmidt-Speth und Freddy Speth Susanne Schnabel Sjöte und Michael Schneider Ferdinant Schneider Grit und Frank Scholz Dirk Schöne Sterntalerschule Schöneck - Büdesheim Christine Schönfeldt Annette Schongen - Vögeding Dr. Wilhelm Schoof Helga Schriegel Sieglinde Schubert Ortrun Schuchardt Freie Christliche Schule Freiberg Ulrike Schulz Roland Schulz Frau Schulz Stefan Schulz Lutz Schumann Ullrich Schumann Susann Schumann Baugeschäft Johann Schurig & Sohn GmbH & Co. KG Dr. Ulrich Schüßler Wenke Schütte Fam. Schwandt Gerhard Seibold Andreas Seibold Silvio Seidel Volker Seitz Ina Siebert Gerd Simmat Fritz Simmat Renate Simmat-Stoll Bernhard Sinkwitz Gabriele Skischus Deutsch LU 12/2 UVH Slotta Fr. Sonnenberg Bürgschaftsbank für Sozialwirtschaft GmbH Bettina und Christian Spahn Petra Spannagel Eberhard Speidel Beate Sperling - Gebhardt und Gerhard Sperling Verein zur Förderung der Realschule Spornitz e.V. Waldorfschulverein St. Wendel Margot Stäbe G. Schuld - Stahl und M. Stahl Günter Stapff Karl-Heinz Stark Andreas Stavenhagen Jan Steenbeck Firma Steinrestaurierung, Andreas Muth Gudrun und Günter Stephan Michael Sterndal Feuerwehr Stetten Manfred Stock Carl-Adolf Stoewe Schulverein Stollberg e.V. SES - Stadterneuerungsgesellschaft Stralsund mbH Ursula Straube Lise - Meitner - Gesamtschule Strausberg Estrella Streitberger Mathias Stumpf Steinbeisschule Stuttgart Döpke - Szymanski und Szymanski Frank Tampe Mitarbeiter Abt. FB-KR der Tank & Rast GmbH & Co. KG Bärbel und Horst Tanner Michael Thärigen Elfriede Theil Lisette Theves Kathrin Thiemer R. Tiede Andreas Tischer LEKKERLAND TOBACCOLAND GmbH &Co. KG Gabriele Tomschke Evangelische Hoffnungskirchgemeinde Trebbus Reinhard Treinat Gemeinnützige Treuhandstelle e.V. Petra Tschakert Christine und Rudolf Tschauner Ruthild Tschöltsch Wolfger Tutt Sabine Tzschaschel Hartmut Uhl Ulrike Herbert und Stefan Ulrich Klaus Unrein Knobi Uxren Christine Voigt Doris Völcker Henrike Volk Ulrich Völker Petra Völkner - Stetefeld Dr. Michael Vollmer Götz-Peter von Zitzewitz Liselotte Vrolant Nils Wachtel Annerose und Andreas Wackernagel Harald Wagner Andrea Wagner Gotthilf Walker Bernd Wallaschek Förderverein Walle Monika Walther Elisabeth Wangemann Susanne Warndorf Prof. Dr. Dietmar Waterkamp Dr. Hartwin Weber Ulrike Weder Waldschule Wehrda Silvia Weide Charlotte Weigand H. Weigand Martin Weigand Ilse Weins Dr. Stefan Weinschenk Kerstin Weis Gabriele Weiser Nikolaus Weitzel Kerner Welf Katharina und Felix Welle - Brosswitz Wolfgang Weller Dietlinde Wendland - Neumann Andreas Wersch Dr. Manfred Westermayer SV Wiedtalgymnasium Erika Wiemers Werner Wilhelm Schulverein Willakedamm e.V. Hannelore Willenborg Comenius-Schule Wilmersdorf e.V. Irene Winkler - Gröner BM Winterbach Handels- und Gewerbeverein Winterbach e.V. Anne-Cathrin Wirth Sabine Wismans Gerhard Witten Margret Wittern Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband Gerda und Karl Woitzik Walter Wolff Gisela Wölk Manfred Worms Integrierte Gesamtschule Wörrstadt Christiane Klinkemeier und Martin Wortmann Zofia Wozniak Gudrun Wrobel Hans-Peter Zaumbrecher Marc Zebisch Herbert Zeckra Roman Zeiger Friedrich - Schiller - Gymnasium Zeulenroda Gabi Ziegenbalk Gisela Ziegener Arthur Zimmer Heinrich Zimmerlin Dr. Marion Zimmermann Peter Zypries Missfits, Jahnke / Überall GmbH Kannenberg

Damit die zarte Pflanze weiterwachsen kann...

Die Freie Werkschule Meißen dankt für die großzügige Unterstützung nach der großen Flut im Sommer 2002.

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